Laufstilanalyse.de

1.Tag: Anreise,Transfer Hotel und Eingwöhnungslauf

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Gleich den ersten Berg rauf :-)

 

Um 3 Uhr klingelte der Wecker und los ging es zuerst zu Wolfi und dann Hans. Am Flughafen München trafen wir dann auch gleich weitere Athleten der Laufstilanalyse.de und unserem Coach Ralf. Bis wir uns versahen startete auch schon der Flieger von Condor mit uns in Richtung Süden. Um 11 Uhr landeten wir auf Fuerteventura bei ca. 20 Grad und Sonnenschein. Mit dem Taxi fuhren wir zu unseren 4 Sterne Sporthotel Playitas Resorts. Wir konnten gleich die Zimmer beziehen und waren begeistert von der Aussicht auf Palmen, Sonne und Meer. Die Insel ist leider etwas karg und trostlos, hat aber trotzdem ihren eigenen Flair. Viele der Athleten testeten am Nachmittag ihre selbst mitgebrachten Räder, leider bekamen wir unsere Leihräder erst am nächsten Tag, so dass wir uns für einen kleinen Berglauf entschieden. Gleich der nächste Hügel, von wo aus wir einen herrlichen Blick auf die gesamte Anlage hatten, wurde von uns erklommen. Um 19 Uhr trafen wir uns dann mit den anderen zum gemeinsamen Abendessen. Das Buffet war Spitzenklasse und sicherlich für Jedermann was dabei. Wir freuten uns schon auf den ersten Trainingstag.

2.Tag: Morgenlauf, Radausfahrt, Schwimmtraining...

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Da hängt die Zunge raus

 

Um halb 7 ging es raus aus den Federn. Treffpunkt war 7 Uhr am Hoteleingang zum 50 min Morgenlauf. Nach dem Frühstück holten wir unsere Bikes der Marke Giant und machten eine kurze Testfahrt damit. Um 10 Uhr trafen wir uns alle wieder zur gemeinsamen Radausfahrt in Richtung Pajara. Zuerst blieben wir alle zusammen, machten dann aber im bergigen Teil zwei Gruppen, damit auch die stärken Fahrer den richtigen Trainingseffekt hatten. Ich fuhr natürlich in der „schwächeren“ Gruppe, konnte aber überraschend gut mithalten. Insgesamt waren wir 3 ½ Stunden und 80 Kilometer unterwegs. Nach kurzer Pause hatten wir auch schon Schwimmtraining (Technik und Lockerung) im 50 m olympischen Becken mit unserem Schwimmtrainer Done. Schon um 17 Uhr stand das nächste Training auf dem Programm. Zuerst Stretching, dann lockerer Traillauf und dann ein 15 Minuten Rumpfstabidrill. Auf jeden Fall hatten wir unser Abendessen verdient, dazu gab es natürlich auch eine gute halbe Bier. Der erste Trainingstag machte sehr viel Spaß und wir freuten uns schon auf den Nächsten.
>>> Strecke Radausfahrt über Garmin.connect

Film Trainingslager von Winkl:

3.Tag: Morgenlauf u. Stretching , Motoriktraining

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Mane in der Vorbereitung

 

Gleich um 7 Uhr trafen wir uns zum Morgenlauf und gemeinsamen Stretching, damit kein Muskelkater entstehen konnte. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit den Rädern ins Laufstadion nach Gran Tarachal. Hier stand läuferisches Motoriktraining auf dem Programm. 15 x 200 Meter wurden von uns in der Sonne heruntergespult. Gleich im Anschluss fuhren wir im Rekom Bereich ca. 1 ½ Stunden mit den Rädern wieder in Richtung Pajara. Um 15 Uhr hatten wir noch eine Stunde Schwimmtraining (Technik). Auch das gemütliche durfte dann nicht fehlen, somit kauften wir uns ein kühles Bier und genossen die Spätnachmittagssonne auf dem Balkon, bevor es am Abend zum gemeinsamen Essen ging.
Sämtliche Athleten der Laufstilanalyse waren immer gut drauf und zu einem Spaß aufgelegt. Was natürlich auch wichtig war, da auch der Gemeinschaftsaspekt sehr groß geschrieben wurde.

4. Tag: Ruhetag mit Schwimmtraining

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Hans beim Relaxen

 

Heute schliefen wir bis 7.30 Uhr und gingen dann gemütlich zum Frühstücken. Später legten wir uns am Pool in die herrlich warme Sonne und genossen die Aussicht auf Berge und Meer. Einige spielten Minigolf, aber wir entschieden uns für die Relax Variante. Da dieser Tag ein aktiver Ruhetag sein sollte, war um 14 Uhr Schwimmtraining angesagt. Done sprengte uns 3, 2 Kilometer, teilweise mit Paddles durchs Wasser. Aber trotzdem machte es sehr viel Spaß. Um 17 Uhr standen noch eine halbe Stunde Rumpfstabi-Übungen auf dem Programm. Nach gemeinsamen Abendessen fielen wir trotz bzw. wahrscheinlich wegen des Ruhetages in das Bett.

5. Tag: Morgenlauf, Radausfahrt, Rumpfstabi

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Radausfahrt

 

Pünktlich um halb 7 klingelte wieder der Wecker. Rein in die Laufklamotten und ab zum Treffpunkt vor dem Hotel. 30 Minuten ging es über Stock und Stein auf einen Nachbarhügel und durch die Hotelanlage. Nach kurzer Dusche hatten wir schon wieder großen Hunger auf das Frühstück. Um 10 Uhr trafen wir uns zur Radausfahrt. Relativ schnell bildeten sich wieder zwei Gruppen. Ich fuhr in der etwas langsameren Gruppe. Es ging wieder in Richtung Norden. Zuerst nach Pajara und dann über einen Pass weiter nordwärts und dann nach Antigua und von hier wieder zurück zum Hotel. Nach ca. 70 Kilometer wurden meine Füße schwerer, vor allem als wir dann die letzten 20 km im GA2 Tempo fuhren. Trotzdem fühlte ich mich, dank des Hypo Drinks von Caro, auch nach 90 Kilometer und einem Durchschnittspuls von 126 Schläge pro Minute, noch relativ fit. Nachmittag war kurz Ruhe angesagt, bevor es um 17 Uhr zum Stretch und Rumpfstabi mit Ralf ging. Auch heute hatten wir uns das Abendessen wieder redlich verdient.
>>> Strecke Radausfahrt über Garmin.connect

6. Tag: Morgenlauf und Lockerung, 10000 m Bahn...

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Action ...

 

Heute war das Aufstehen um halb 7 leider nicht ganz so einfach. Die Müdigkeit wollte mich nicht loslassen, aber trotzdem standen wir um 7 Uhr beim Treffpunkt zum Morgenlauf mit Lauf ABC. Fußgelenkslauf, Prellhopser war Teil des Laufes, damit wir für den späteren Tempodauerlauf lockere Füße hatten. Nach dem Frühstück und einer kurzen Pause ging es mit den Rädern ins nahegelegene Stadion von Gran Tarachal. 10000 Meter Bahn stand auf dem Programm. Ralf gab jedem seine Zeit vor. Ich bekam einen 4 Minuten Schnitt. Nach kurzem Einlaufen und Lockerungsübungen ging es auch schon los. Teilweise hatten wir ziemlichen Gegenwind und auch mein Magen spielte nicht richtig mit. Anscheinend war das Frühstück zu gut und zu viel…. Trotzdem konnte ich meinen Schnitt ohne Probleme halten, so dass ich nach 40 Minuten ins Ziel kam. Auch mit dem Puls war ich sehr zufrieden. Im Durchschnitt hatte ich 163 Schläge pro Minute. Mit dem Bike fuhren wir gemütlich zurück ins Hotel. Vor dem Schwimmtraining um 16 Uhr entspannten wir am Pool bei einem guten Buch. Dank der etwas schwereren Füße durch die Bahnlaufeinheit hatte ich beim Schwimmen kleinere Probleme, aber irgendwie schaffte ich auch diese Einheit und rettete mich ins Abendessen.

7. Tag: Morgenlauf, Kraftausdauer am Berg (Rad)

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Vor dem Berg

 

Vor dem Frühstück starteten wir um 7 Uhr zum „fast“ täglichen Morgenlauf. Schon um 10 Uhr trafen wir uns alle wieder vor dem Hotel. Auf dem Programm stand Kraftausdauer am Berg. Wir fuhren in 2 Gruppen, natürlich nach Stärke unterteilt. Leider hatten wir kräftigen Seiten- und Gegenwind. Ziel war Antigua. 10 Kilometer hinter Antigua am Kreisverkehr starteten wir zur Kraftausdauer, d.h. 4 x fuhren wir in je maximal 15 Minuten zum Mirador Morro Velosa hinauf. Natürlich im Sitzen bei max. 60 Umdrehungen in der Minute und höherem Gang. Pro Fahrt mussten wir ca. 300 Höhenmeter hinter uns bringen. Bei den ersten 3 Fahrten ging es mir ziemlich gut, aber die 4. war schon ein Kampf. Nach kurzer Pause und einem Cola in Antigua sausten wir mit dem Wind wieder die 30 Kilometer zurück ins Hotel. Insgesamt waren wir ca. 4 Stunden 90 Kilometer und 1500 Höhenmeter unterwegs. Nach 2 Stunden Verschnaufpause starteten wir trotz schwerer Füße zum Trailabendrun. Zuerst ging es steil einen Berg hinauf. Insgesamt 45 Minuten liefen wir über Stock und Stein über 8 Kilometer. Die Feierabend Halbe danach am Zimmer hatten wir uns natürlich wieder redlich verdient.
>>> Strecke Kraftausdauer über Garmin.connect

8. Tag: Ruhetag, Lighthousetriathlon, Fieberanfall

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Sonnenaufgang

 

Um 7 Uhr klingelte der Wecker, ich war schweißgebadet und hatte eine verschnupfte Nase. Anscheinend hatte ich mir einen Infekt eingefangen. Als Zuschauer nahmen wir beim Start am Lighthousetriathlon teil. 1500 Meter mussten im offenen Meer geschwommen, 36 Kilometer auf dem Bike und 13 Kilometer läuferisch hinter sich gebracht werden. Nach dem Frühstück machte sich das Fieber so richtig bemerkbar. Ich musste fast den ganzen Tag bei herrlichem Sonnenschein im Bett verbringen. Um 14 Uhr wäre Schwimmtraining gewesen, was ich natürlich ausfallen ließ. Die Nacht war Horror. Immer wieder wachte ich schweißgebadet auf. An Schlaf war fast nicht zu denken.

9. Tag: Krank - Ungeplanter Ruhetag

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Krankenbett auf Fuerte

 

Das Frühstück ließ ich ausfallen, da ich von Fieberanfällen geplagt wurde. Die Anderen starteten zum Koppeltraining. Zuerst 2 Stunden Rad und gleich im Anschluss 1 ½ Stunden Lauf. Ich wanderte den ganz Tag von Bett zu Balkon und wieder zurück. Wenigstens schaffte ich es zum Abendessen, aber den großen Hunger hatte ich leider noch nicht.

Film Swim&Run von Ralf:

10. Tag: Krank - Weiterer ungeplanter Ruhetag

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Blick vom Balkon

 

Beim Frühstück war ich anwesend, aber so richtig fit war ich noch nicht. Der Rest trainierte den ganzen Tag, außer Tobi und ich fuhren mit dem Taxi in den Nachbarort. Wir kauften in der Apotheke Schleimlöser und Lutschtabletten. Tobi zog seinen Infekt schon durch das ganze Trainingslager. Wir entschieden uns den Rückweg zu Fuß über die Steilküste zu machen. Wir hatten eine herrliche Aussicht und die Bewegung machte Spaß. Leider verstärkte sich mein Husten immer mehr.

11. Tag: Krank - Noch immer Ruhetag

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Es geht wieder aufwärts

 

Horrornacht: Fast die ganze Nacht hatte ich Hustanfälle, so das mir Rippen und Lunge ganz schön weh taten. Das Frühstück ließ ich sausen, da ich restlos kaputt war. Bis Mittag konnte ich mich dann doch noch einigermaßen erholen. Der Rest der Mannschaft war mit dem Rad in Richtung Norden unterwegs. Tobi, Ralf, Kerstin und ich lagen am Nachmittag am Pool. Es ging mir etwas besser und ich konnte die Sonne bei einem guten Buch genießen. Leider verging auch dieser Tag wieder, ohne dass ich Sport machen konnte.

Film Trainingslager von Ralf:

12. Tag: Testlauf am Morgen, 15 km Nachmittagslauf

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Markus läuft wieder

 

Wenigstens hatte ich in der Nacht keine Hustanfälle, aber die Schweißausbrüche blieben. Trotzdem startete ich um 7 Uhr zu einem kurzen Lauf. Der Puls war ganz ok, aber meine angeschlagene Lunge brannte wie Feuer, so dass ich nach 25 Minuten den Lauf wieder abbrach. Tagsüber erholte ich mich am Pool und startete am Nachmittag, während die anderen ihre Schwimmeinheit absolvierten, einen längeren Lauf zu einem Leuchtturm. Immer im GA1 Pulsbereich ging es die Serpentinen nach oben, bis ich nach ca. 7 Kilometer den Turm erreichte. Zufrieden mit mir, lief ich wieder zurück zum Hotel und konnte mich aufs Abendessen freuen.

13. Tag: Treppenlauf, Kraftausdauer am Berg

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Wüstensand

 

Um 6.30 Uhr klingelte mein Wecker. Die Nacht hatte ich schon mal ganz gut ohne großen Hustenreiz und Schweißausbrüche überstanden. Um 7 Uhr starteten wir zu Treppenläufen. Ich fühlte mich nicht schlecht und konnte die Einheit fast bis zum Ende durchziehen. Damit ich mich nicht kaputt machte, brach ich ab und lief noch gemütlich aus. Nach dem Frühstück starteten wir alle in Richtung Antigua. Hinter Antigua fuhren wir wieder 4 mal mit hohem Gang zum Pass in Richtung Betancuria. Es ging mir relativ gut, so das ich das Training durchziehen konnte. Insgesamt waren wir 93 Kilometer unterwegs. Das Himmel war heute gelb von Wüstensand. Die Sonne kam fast nicht durch. Am Spätnachmittag besichtigten wir die Strecke des morgigen internen Swim&Run Wettkampfes. Ich wollte erst morgen kurzfristig entscheiden ob ich mitmache oder nicht.

14. Tag: Morgenlauf, bergige Ausfahrt, Swim&Run

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Ausfahrt

 

Heute Nacht konnte ich einwandfrei schlafen, so das ich um 7 Uhr natürlich beim hügeligem Morgenlauf mit dabei war. Dazwischen gab es ein paar Rumpfstabiübungen. Um 10 Uhr starteten wir in 2 Gruppen zur Ausfahrt. Wir fuhren nach Betancuria und drückten dann den Pass hinauf. Von hier rollten wir nach Antigua und wieder zurück ins Hotel. Insgesamt waren wir 85 km unterwegs. Im Hotel angekommen genehmigte ich mir erst einmal mit Alex und Done ein spanisches Bier. Um 16 Uhr stand der interne Laufstilanalyse.de Swim&Run Wettbewerb auf dem Programm. Da ich mich fit fühlte und von dem Bier beflügelt wurde, entschied ich mich bei dem Wettwerb mitzumachen. Mit Filzstift malte uns Ralf die Nummern auf den Körper. 11 "Verückte" standen dann am Start und ich mittendrin. Nach dem Startschuß unseres Kampfrichters Franz stürmten wir ins Meer. Ich kämpfte mich durchs Wasser, schluckte Salzwasser ohne Ende aber schaffte irgendwie die ersten 250 Meter von Boje zu Boje und wieder an Land. Wolfi, Roland und ich lieferten uns einen erbitterten Kampf um den letzten Platz, den ich letztendlich gewann. An Land mussten wir ca. 300 Meter laufen und dann wieder ab ins Wasser. Insgesamt waren es 3 Runden. Nach Runde 2 überlegte ich kurzfristig , ob ich mir die 3. Runde überhaupt antue, aber ich sprang nochmals ins 17 Grad warme Wasser und nahm auch gleich wieder einige Schluck Salzwasser. Erschöpft kam ich dann als Letzter ins Ziel, aber trotzdem zufrieden, das ganze durchgezogen zu haben. Beim Abendessen leitete Ralf die Siegerehrung und Done bekam seine "Goldene Ananas" überreicht. Auch der letzte Tag des Trainingslagers machte wieder sehr viel Spaß.

15. Tag: Schwimmen um 6.30 Uhr - Heimflug

Um kurz nach 6 Uhr läutete der Wecker. Die letzte Einheit stand auf dem Programm - Schwimmen. Wir gingen zur Bahn und bei Dunkelheit zogen wir unsere Bahnen. Nach einer kurzen Dusche ging es noch zum letzten Frühstück und bis wir uns versahen, saßen wir im Flieger nach München.
Fazit: Ein super organisiertes Trainingslager von Ralf, klasse Wetter, klasse Hotel und eine klasse Gemeinschaft mit der Laufstilanalyse.de - Ich freue mich schon auf das Trainingslager im nächsten Jahr !!!

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