Laufstilanalyse.de

1.Tag: Anreise, Transfer zum Hotel

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Unser Haribo Flieger

 

Um 11 Uhr kam ich am Flughafen München an und checkte meinen Koffer bei Tui Fly ein. Am Gate traf ich dann unseren Coach Ralf, die anderen Laufstilanalyseathleten und noch 4 Gastathleten. Leider hatte unser Flug dank technischer Probleme Verspätung, so dass wir erst um 14 Uhr starten konnten. Auch unsere Koffer bekamen wir auf Fuerteventura etwas verspätet. Um 20 Uhr erreichten wir unser Hotel Playitas, wo wir gleich als erstes zum Essen gingen. Um halb 10 war noch ein Lauf angesagt, aber da ich zu viel gegessen hatte, ließ ich gleich mal die erste Einheit sausen. Mein Zimmergenosse Christoph entschloss sich mitzulaufen, aber ich zog eine heiße Dusche und Internet dem Lauf vor J Als Vorbereitungscamp sollen die ersten längeren Gundlagen in allen 3 Disziplinen gelegt werden. Lange Schwimm- und Radeinheiten mit vielen Laufkilometern füllen den Tagesablauf.

2. Tag: Eingewöhnung - Traillauf, Rad, Schwimmen

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Sonne macht Spaß

 

Gleich um 7 Uhr starteten wir zum gemeinsamen Traillauf. Zuerst am Radweg bis Gran Tarajal und von dort über die Berge bei Sonnenaufgang wieder zurück. Über eine Stunde waren wir unterwegs. Nach dem Frühstück holten wir unsere Leihräder so dass wir um halb 11 zur ersten Ausfahrt starten konnten. In zwei Gruppen fuhren wir bis Pajara. Insgesamt waren wir knapp 3 Stunden 1000 Höhenmeter und 70 km unterwegs. Mein Puls war top, immer im Grundlagenbereich, aber meine Füße fingen nach 1 ½ Stunden zu ziehen an. Am Rad habe ich noch einiges an Potential. Am Nachmittag stand nach einer kurzen Ruhepause noch eine Schwimmeinheit mit Paddles auf dem Programm, natürlich unter der Leitung von Done. Diese Einheit war aber nicht die Letzte an diesem Tag. Um 17 Uhr gab es eine Dehneinheit mit anschließendem Trailrun bis zum „Boot Camp“, wo wir ein Zirkeltraining mit Liegestützen, Klimmzüge und verschiedenen Bauchübungen absolvierten. Zurück zum Hotel ging es nochmals im Laufschritt, wo schon das Abendessen auf uns wartete.

3. Tag: Treppenlauf und 100 km Rad

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Morgengruß

 

Auch heute standen wir um 7 Uhr am Treffpunkt. Zuerst hieß es einlaufen, bis wir uns an den Treppen verausgabten. Meine Füße fühlten sich wie Pudding an und ich hatte bedenken vor der 4 Stunden Radausfahrt. Nach dem Frühstück und kurzer Ruhe saßen wir bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen auf unseren Bikes. Knapp 4 Stunden 100 km und 1000 Höhenmeter durchpflügten wir im Grundlagenbereich die Insel. Mit meinem Puls (Durchschnitt 117 Schläge) war ich sehr zufrieden, nur meine Beine benötigten noch einiges an Kraft. Nach 2 Stunden Ruhe zogen wir unsere Laufschuhe an und starteten zum Traillauf. Irgendwie kam ich nicht in Tritt und musste mich die knapp 8 km durch quälen, bevor wir das Abendessen genießen konnten.

4.Tag: 110 km Rad und Rumpfstabi

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Morro Jable

 

Ausschlafen war angesagt. 11 Stunden Regeneration tat so richtig gut, bevor wir uns nach dem Frühstück um 10 Uhr zur fast 5 Stunden Radausfahrt trafen. In 2 Gruppen schossen wir Richtung Südwesten, vorbei an Sanddünen und herrlichem Blick aufs Meer. Ziel unserer Tour war das Ferienörtchen Morro Jable. Nach 55 km standen wir am Hafen der Ortschaft, wo wir in einem Restaurant ein Getränk und Aussicht genossen. Zurück war das ganze leider nicht so einfach, da wir Gegenwind bei Windstärke 5 hatten. Laut Ralf wär das der beste Trainingseffekt, aber ob das meine Füße auch so sahen :-) Ich tat mich teilweise ziemlich schwer und konnte nur im Windschatten von Mane und Fritz überleben. Teilweise fuhren wir durch Wüstenlandschaft wo uns der Sand um die Ohren wehte. Nach 110 Kilometer und 4 ½ Stunden erreichten wir wieder unser Hotel. Nach kurzer Entspannung trafen wir uns im hoteleigenen Fitnessstudio zuerst zu Dehnübungen und anschließenden Rumpfstabiübungen in der Gruppe incl. Medizinball, die sehr viel Spaß machten. Danach hatten wir uns ein Bier auf dem Balkon und später das Abendessen verdient.

5. Tag: Ruhe incl. Traillauf und Schwimmen

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Schwimmgott :-)

 

Obwohl Ruhetag war, trafen wir uns um halb 8 zum Crosstrail nach Gran Tarachal. Über die Berge liefen wir bei starkem Wind und Sonnenaufgang zurück zum Hotel. Fast 1 Stunde und über 10 Kilometer waren wir unterwegs. Nach dem Frühstück stand Faulenzen auf dem Programm. Ein gutes Buch, Sonne, leider etwas viel Wind und schon ist man zufrieden. Nachmittag wurde die Ruhepause durch ein zweistündiges Schwimmtraining unter der Führung von Done unterbrochen. Mit Paddles bewaffnet pflügten wir über 4 Kilometer durch das Wasser bei herrlichem Sonnenschein. Danach wurde das Relaxing sofort wieder aufgenommen bevor es zum wohlverdienten Abendessen ging.

6. Tag: Lighthouserun und Kraftausdauer

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Lighthouserun am Morgen

 

Gleich um 7 Uhr starteten wir in drei Gruppen zum 7,5 km entfernten Leuchtturm. Die schnellste Gruppe mit Ralf, Armin und Martin lief noch 2 Entzerrungsrunden, die 2. Gruppe mit Mane, Tobi und mir eine Runde und die dritte Gruppe mit den restlichen Athleten lief direkt los, so dass wir alle fast gemeinsam am Leuchtturm ankamen. Insgesamt waren es 16 km mit 300 Hm, einfach ein gemütlicher Morgenlauf J Nach dem Frühstück fuhren wir wieder in drei Gruppen nach Antigua, wo wir in Richtung Betancuria den Berg 3 und die Stärkeren 4 Mal als Kraftausdauertraining hochfuhren. Da ich die 30 Kilometer bis Antigua bei Gegenwind fast komplett alleine fahren musste, waren meine Füße nicht mehr so richtig fit um den Berg mit Tempo hoch zu radeln, aber 3 Mal schaffte ich trotzdem. Nach 3 ½ Stunden und 80 Kilometer erreichten wir wieder das Hotel. Wir konnten etwas entspannen, bevor um 5 Uhr noch ein Zirkeltraining im 2 km entfernten „Boot Camp“ mit Liegestützen und Klimmzüge gemeistert werden musste. Dann konnte sich jeder nach diesem anstrengenden Tag auf das Abendessen und vorher auf eine schon obligatorische Balkonhalbe freuen.

7. Tag: 112 km Rad + Swim&Run

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After Swim&Run

 

Dieses Mal musste ich mich um dreiviertel 7 aus dem Bett quälen. Keine Lust und auch keine Kraft für den Morgenlauf. Trotzdem stand ich um 7 Uhr am Treffpunkt. Die Athleten wurden schon weniger und Trainingseinheiten ausgelassen. Nach 22 Minuten Lauf brach ich ab und ging mit extrem schweren Beinen zurück ins Zimmer. Der Tag fing ja gut an. Nach dem Frühstück wurden die Radgruppen gebildet. Christoph, Fritz, Done und ich wollten eine gemütliche Tour fahren, aber es kam anders. Nach 2 ½ Stunden Fahrt war ich ziemlich am Ende. Done und Fritz waren beide etwas verschnupft und fuhren direkt von Pajara Richtung Hotel. Christoph war noch fit und wollte die 5 Stunden Tour laut Trainingsplan durchziehen. Irgendwie entschied ich mich auch für die lange Variante über Betancuria und Antigua. Während der weiteren Fahrt fühlte ich mich immer besser und am Ende der Tour konnten wir 112 Kilometer, 1800 Höhenmeter und 4 Stunden 58 Minuten und somit auch die entsprechende Vorspannung in den Beinen vorweisen. Kurz unter die Dusche und weiter an den Strand. Heute fand der legendäre Swim&Run Wettkampf statt. Wir waren 10 verwegene Starter, die zwei Mal eine ca. 200 m Strecke im Meer (16 Grad) und 150 m an Land zurücklegen mussten. Das Starterfeld war hochkarätig und mir war vorher schon klar, dass ich für eine vordere Platzierung alles geben musste. Im Wasser hatte ich gleich mal große Probleme mit der Kälte und meinen angeschlagenen Beinen, so dass ich ins Hintertreffen kam. In der 2. Runde konnte ich wieder aufschließen und kam sogar noch vor John aus dem Wasser. Im Sand gab ich nochmal alles und konnte mir mit letzter Kraft den 8. Gesamtplatz in 8 Minuten 6 Sekunden sichern. Den gelungenen Wettkampf feierten wir bei einem Bier und den letzten Sonnenstrahlen am Pool, bevor wir uns um das Abendessen am Buffet kämpften :-)

8. Tag: Aktiver Ruhetag - Schwimmen und Bike

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Kaffeetanten :-)

 

Endlich mal ausschlafen. 10 Stunden waren kein Problem. Nach dem Frühstück zogen wir eine Stunde unsere Bahnen durch das Wasser. So richtig fit war ich nicht mehr, aber es ging. Langsam war eine Pause bitter nötig. Gleich im Anschluss fuhren wir mit dem Rad zur Hauptstraße um dann 6 Mal mit einer Trittfrequenz von 120 und einer Dauer von je ca. 30 bis 60 Sekunden mit dem Wind die Motorik zu verbessern. So kamen wir wieder auf knapp über 30 Kilometer, bevor ein erholsamer Nachmittag auf dem Programm stand. Um 17 Uhr trafen wir uns im Fitnessstudio, wo wir gemeinsam zuerst Dehnübungen, und wie es sich für einen Ruhetag gehörte, im Anschluss mega anstrengende Rumpfstabiübungen machten. Der Schweiß perlte uns von der Stirn, aber es war ein riesen Spaß sich in der Gruppe so zu quälen. Das Abendessen hatten wir uns auch an diesem Tag wieder redlich verdient, wo Ralf auch noch die Siegerehrung des Swim&Run super lustig moderierte und auch noch sein Geburtstag mit Wein gefeiert wurde. Wieder ein gelungener Tag mit Laufstilanalyse und viel Spaß ging zu Ende.

9. Tag: Treppenlauf und 154 km nach Corralejo

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Christoph und ich in Corralejo

 

Ziemlich unmotiviert stieg ich um dreiviertel 7 aus dem Bett. Treppenlauf hieß es im Plan. Zuerst 15 Minuten einlaufen, was mir zuerst ziemlich schwer fiel, aber mit der Zeit immer besser ging. 15 Mal liefen wir mit hoher Frequenz die Treppen hoch. Irgendwie tat ich mich ziemlich leicht. Nach dem Frühstück starteten wir zur großen Radausfahrt. Christoph und ich waren ein Team, denn mit den Anderen konnten wir nicht mithalten. Ziel war der fast 80 km entfernte Norden der Insel, die Ortschaft Corralejo. Die ersten 2 Stunden gingen ziemlich zäh, aber dann kamen wir beide immer mehr in Fahrt. Bis wir uns versahen standen wir vor dem Ortsschild von Corralejo, einem Touristenstädtchen. Zurück fuhren wir an der Ostküste von Fuerteventura, vorbei an Sanddünen und herrlichem Blick aufs Meer. Das Wetter zeigte sein bestes Gesicht, Sonnenschein und blauer Himmel. Nach knapp über 6 Stunden und 154 Kilometer erreichten wir wieder unser Hotel. Schnell die Laufschuhe angezogen und ab zum 3,5 Kilometer Koppellauf. Die Füße waren noch immer top. Ich war ganz begeistert von meiner Performance. Am Abend feierten wir ein gelungenes Trainingslager bei Bier und Wein.

10.Tag: Heimflug

Vor dem Frühstück lief ich noch 15 Minuten. Mehr ging nicht, da eine Pause nötig wurde. Später fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen wo schon unser Flieger nach München wartete.

Fazit: Ein erfolgreiches Trainingslager, wo ich mehrmals an meine Grenzen, vor allem bei den Radeinheiten, ging. Trotzdem machten alle Einheiten in der Gruppe sehr viel Spaß und die Laufstilanalysegemeinschaft war wie auch schon letztes Jahr eine sehr lustige Truppe. Ich freue mich schon auf das nächste Trainingslager in 6 Wochen auf Gran Canaria!

Diashow Fuerteventura 2013:

Fotoalbum Fuerte 2013:

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Video Trainingslager:

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