Neuseeland Nordinsel 16.02 bis 08.03.2019
Tourpartner: Brigitte, Emma und Timi
Hotel: Campervan
Flug: Quantas ab Hongkong
Anzahl der Tage: 21
Wetter: größtenteils Sonne, 20 bis 30 Grad, 2 Regentage
Vorabbuchung: Flug und Camper
Weiterfahrt mit der Fähre zur Südinsel

Hier gehts zu den Tagen 1 bis 6 in Hongkong:

Teaserbild

Obwohl wir knapp 5 Tage in Hongkong waren, sahen wir viel zu wenig von der schönen Stadt. Klar mit 2 Kindern kommt man nicht so schnell voran, aber es gab auch viel mehr zu sehen, als erwartet. Die fernöstliche Kultur, mit den vielen Hochhäusern der Superlative, freundliche Leute, ein riesen Buddha, Disney Land, Man Mo Tempel, Hafen, Hongkong Zoo und den "Peak" durften wir bestaunen. Hongkong können wir also weiterempfehlen als eine der schönsten Städte der Welt...

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Day 7: Flug von Hongkong nach Auckland

Mit dem MTR fuhren wir ab der Central Bahnhofsstation mit dem MTR zum Flughafen. Das Ganze war super organisiert, da wir schon am Bahnhof unsere Koffer abgeben konnten und auch unsere Flugtickets bekamen. Das vereinfachte die gesamte Reise immens. Nur mit Rucksack bewaffnet gingen wir durch die Sicherheitskontrolle. Um 18 Uhr saßen wir auch schon im A380 von der Australischen Fluggesellschaft Quantas. Cool war ebenfalls, dass wir ein Bassinet in der vordersten Reihe bekamen, obwohl ich es nicht gebucht hatte. Somit hatte Timi ein Bettchen und wir Platz für die Füße. Auch dieser Langstreckenflug (11 Stunden) verlief völlig problemfrei mit den Zwergen. In Australien hatten wir 1 Stunde Aufenthalt, wo wir uns sputen mussten, um den Flieger nach Neuseeland zu erreichen. Als wir das Gate erreichten, konnten wir auch schon einsteigen und flogen weitere 2 1/2 Stunden. Langsam machte sich bei uns Müdigkeit breit. Die Kinder schliefen immer wieder, aber Brigitte und ich waren mittlerweile über 25 Stunden wach. In Neuseeland holten wir unsere Koffer, kauften uns gleich am Flughafen eine Sim Karte und dann kam noch die größte Herausforderung: Der Sicherheitscheck nach Neuseeland rein. Zuerst wurden unsere Ausweise und ausgefüllte Einreiseanträge überprüft. Da kamen wir noch ohne Probleme durch. Aber bei der Kontrolle nach Essen, das man nicht einführen durfte bekamen wir eine Belehrung. Wir hatten zu wenig angegeben und wurden deshalb aufgeklärt. Auch unsere Schuhe und Rucksäcke wurden überprüft, ob sich Dreckrückstände daran befinden würden. Ja die Neuseeländer nehmen es sehr genau, dass nichts Falsches eingeschleppt wird. Dann musste alles durch einen Röntgenautomat und endlich durften wir gehen. Vermeintlich. Auf einmal hatte uns ein Hündchen im Visier und steuerte mit einer Sicherheitsbeamtin direkt auf uns zu. Nochmal mussten wir erklären und auch herzeigen, dass wir kein frisches Obst oder Gemüse in den Rucksäcken oder Koffer hatten. Die gesamte Prozedur schlauchte ganz schön. Wir waren froh, als wir im Taxi in Richtung Apartment saßen. Das Wetter war traumhaft. Sonne und 25 Grad.

Ankunft in Auckland:

Nach einer halbstündigen Fahrt erreichten wir unser gemütliches Privatapartment (Sunny Mount Eden Apartment) für die nächsten beiden Tage. Wir packten unsere Koffer aus und zogen gleich die Badesachen an. Das herrliche Wetter und den Pool mussten wir trotz Müdigkeit ausnutzen. Auch Timi testete das kühle Nass :-) Nach einer Dusche legte sich Brigitte mit den Mäusen ins Bett. Ich wollte den Vorort von Auckland noch lauftechnisch erkunden. Ganz klar musste auch ein Berg her :-) Der fand sich mit dem Mount Eden natürlich auch. Hier gab es coole Trails auf der einen Seite zum rauf und auf der anderen Seite wieder zum runter ballern und dann umgekehrt :-). Mount Eden (Maori: Maungawhau, „Berg des Whau-Baumes“) ist der Name eines Schlackenkegels in Auckland City. Er ist ein zum Auckland Volcanic Field gehörender ruhender Vulkan, in dessen 196 Meter hohem Gipfel sich ein 50 Meter tiefer, grasbewachsener Krater befindet. Der Berg besteht aus drei in einer Reihe angeordneten Einzelkratern, die ihm eine ovale Form geben. Ich kaufte noch in einem Supermarkt Käse, Wurst, Bier und Wasser ein. Den Abend verbrachten wir gemütlich auf der Terrasse und gingen bald ins Bett.

Day 8: Wanderung auf den Mount Eden 196 m

Irgendwie hielten wir daran fest lange zu schlafen :-) Erst um 11 Uhr kamen wir bei Sonnenschein und warmen 25 Grad weiter. Wir marschierten über die Hauptstraße in Richtung Mount Eden, den ich gestern schon lauftechnisch erkundet hatte. Wir bestiegen den 196 m hohen Vulkankrater. Endlich wieder ein neuer Gipfel für die beiden Zwerge :-) Wir genossen die Aussicht über Auckland und gingen dann in Richtung Zentrum.

Sightseeing Tour durch Auckland:

Wir kamen vorbei am Symonds Friedhof und gingen dann in eine Einkaufsstraße. Alles erinnerte mich an das Amiland. Die Läden sahen ähnlich aus. Wir kauften uns dann ein Eis. Klar wussten wir das Neuseeland teuer ist, aber so teuer? Umgerechnet 6 Euro für eine Kugel Eis :-) Aber da mussten wir durch...
Unser nächstes Ziel war die Moses Statue und der Myers Park, wo eine Band spielte und ein Familiennachmittag stattfand. Auch ein Spielplatz war vorhanden. Emma durfte sich schminken lassen und wir hörten der coolen Musik zu.

Nach der ausgiebigen Familienpause marschierten wir weiter, vorbei an der historischen Auckland Town Hall, am Aotea Square, Civic Theatre, weiter in den Albert Park. Hier kraxelte die unermüdliche Emma in den Bäumen, während Timi in der Kraxe schlief. Von dem Park aus waren es noch 15 Gehminuten bis zum Hafen. Langsam taten uns die Füße weh, da wir schon mehr als 10 Kilometer unterwegs waren. Emma hielt sich tapfer und marschierte ohne zu Meckern mit :-) Am Hafen kehrten wir in einer Kneipe ein. Für Pizza, Salat, drei Getränke und ein Kindermenü zahlten wir 85 Neuseeländische Dollar (ca. 65 Euro). So ein richtiges Schnäppchen war das nicht :-) Emma war so kaputt, das sie an der Bushaltestelle einschlief :-) Mit dem Bus ging es zurück zur Unterkunft. Müde fielen die Zwerge ins Bett...

Day 9: Camperwinkls on Tour :-)

Den Morgen verbrachten wir mit frühstücken, faulenzen und packen. Mit der Uber App hatten wir ein Taxi für 12:30 Uhr bestellt. Der freundliche Taxifahrer brachte uns in Richtung Süden bis zur Vermietstation von Travellers Autobarn. Hier bekamen wir ein Auto um zum Essen fahren zu können, da unser Camper noch nicht fertig war. Das Mittagessen bekamen wir erstattet, was ein freundlicher Zug der Verleihfirma war. Wir kauften auch gleich ein, um fürs Camperleben gerüstet zu sein. Das Fahren war natürlich dank Linksverkehr sehr ungewohnt, aber für mich nicht fremd, da ich Schottland und Irland mehrfach bereist hatte. Wir beluden dann den coolen Camper und bekamen alles erklärt. Der Camper war voll ausgestattet, mit Küche, Mikrowelle, portablen Klo und 4 Schlafplätze, die man immer wieder aufbauen musste, was aber ziemlich unkompliziert war. Für die 38 Tage Campermiete bezahlten wir ca. 4700 Euro.

Fahrt nach Norden: Auckland - Red Beach 58 km

Endlich konnte es los gehen. Die Zwerge waren angeschnallt und ich steuerte den Camper in Richtung Norden. Die PS hielten sich in Grenzen und bei 80 kmh kam es mir vor wie 200, aber wir kamen vorwärts :-) Unser Ziel war der Red Beach ca. 50 km nordwärts. Per Camper Mate App suchten wir uns den Pinwoods Motor Park aus. Für 20 Nz$ pro Person (Kinder frei) bekamen wir einen schönen Stellplatz, Spielplatz, Dusche, Küche und direkten Strandzugang. Was will man mehr... Der Red Beach liegt an der wunderschönen Hibiscus Küste und hat einen traumhaften 2 km langen Sandstrand zu bieten, den wir natürlich gleich bestaunten, inclusive Sonnenuntergang :-) Camperwinkls on Tour...

Globetrotter Winkls :-)

Day 10: Relax am Red Beach

Nach einem gemütlichen Frühstück gingen wir zuerst zum Spielplatz und dann an den Traumstrand von Red Beach. Bei Sonne und blauem Himmel stürzten Emma und ich in die Fluten. Der Pazifik war überraschend warm, so richtig angenehm. Wir suchten Unmengen von Muscheln. Eine schöner als die Andere und badeten ausgiebig. Ich legte dann noch eine Open Water Schwimmeinheit ein und hoffte das mich kein Hai fressen würde :-)
Später lief ich noch eine 11 km Ballerrunde über den Strand und auf dem Te Ara Tahuna Walkway. Die Hitze machte mir zu schaffen und es war nur eine 4:29 Pace möglich. Brigitte lief dann nach mir eine Runde. Ich kochte derweil mit den Kindern Nudeln und richtete das Abendessen her. Wir ließen den Abend bei einem Bierchen im Camper Stuhl ausklingen :-)

Day 11: Zum Langs Beach und Whangarei 142 km

Nachdem wir uns aus den Betten gekämpft hatten, packten wir zusammen und machten den Camper startklar. Alles musste wieder fest verstaut werden, damit während der Fahrt nicht umherfallen konnte. Wir fuhren nordwärts und mussten gleich als erstes eine Mautstraße umgehen. Nach ca. 80 km erreichten wir das Städtchen Mangawhai Heads, wo wir einkauften.

Am Langs Beach:

Ein paar Kilometer weiter hielten wir am Langs Beach, wo wir zuerst Brotzeit machten und dann am Strand spazieren gingen. Wir liefen Barfuß im Sand, suchten Muscheln und Einsiedlerkrebse und kraxelten auf Bäume. Alles ganz nach unserem Geschmack :-)

Ankunft am Whangarei Top 10 Holiday Park:

Nach einer weiteren Stunde Fahrt erreichten wir den idyllisch gelegenen Whangarai Top 10 Holiday Park, incl. Stellplatz am Spielplatz. Brigitte kochte Kartoffeln und machte Nudelsalat. Als die Kinder schon im Bett waren, ging ich noch eine Runde im Finstern laufen. Fast hätte ich nicht mehr zurück gefunden :-)

Day 12: Whangarei bis Bay of Islands 69 km

Nach dem Frühstück packten wir wieder zusammen und fuhren zu den Whangarei Falls, 26 m hohe Wasserfälle. Hier wanderten wir auf dem Trail um die Wasserfälle, die herrliche Fotomotive zu bieten hatten. Es war bewölkt, aber ziemlich schwül :-)

Abbey Caves:

Nicht weit von den Wasserfällen entfernt fanden wir die Abbey Caves, ein unerforschtes Höhlensystem voller Kalksteinformationen und Glühwürmchen. Wir wollten eine der Höhlen erkunden, stellten aber schon am Eingang fest, das es ziemlich rutschig und für Timi in der Bauchtrage zu gefährlich war. Emma und ich wagten aber mit einer Stirnlampe bewaffnet das Abenteuer und stiegen in das Höhlensystem. Wir bestaunten die Stalktiten und Stalagmiten. Nachdem wir durchs Wasser waten mussten, entschieden wir uns auch zur Umkehr :-)

Hundertwasser Klo :-)

Unser nächstes Ziel war die Ortschaft Kawakawa, wo wir das öffentliche Klo suchten. Es ist nicht irgendein Klo, sondern eine Toilette von Friedensreich Hundertwasser, der bis zu seinem Tod im Jahr 2000 hier lebte. Natürlich ging dort jeder einmal bieseln :-) Wir schlenderten durch die Straßen und kauften uns ein Eis, das besonders Timi sehr gut schmeckte. Und im Bahnhofs Cafe, der alten Bahn gab es noch einen Kaba und Kuchen...

Am Strand von den Bay of Islands:

Wir fuhren nur noch 10 Kilometer weiter, bis wir einen kleinen Campingplatz Paihia an der wunderschönen Bay of Island erreichten. Der Platz war klein, ohne Aufsicht, aber mit Dusche und Toilette und kostete nur 30 Nz$. Wir hatten nur ein paar Meter zum Strand der Bay of Islands, einem der neuseeländischen Touristenmagneten schlechthin. Wir spazierten am Strand und die beiden Zwerge durften im Sand spielen. Timi musste diesen natürlich testen, was ihm aber nicht viel ausmachte :-)

Trailrun am Bay of Islands:

Nachdem wir die beiden Mäuse geduscht und den Camper wieder fürs Schlafen umgebaut hatten, startete ich noch zu einer 10 Kilometer Trailrunde am Strand entlang. Natürlich durften auch ein paar Bergsprints nicht fehlen :-)

Day 13: Bay of Islands to Houhora Heads 143 km

Wie schon die Tage zuvor zog sich die Abreise :-) Frühstück, Waschen und Camper wieder reisefertig machen, das dauert und vor allem kamen wir vor 8 Uhr nicht aus den Federn :-) Wir fuhren weiter nach Norden. Leider regnete es und wir suchten uns zuerst einen großen Supermarkt zum Einkaufen. Wir fuhren durch Regenwälder und fast immer auf kurvenreichen Straßen. Schnell kamen wir nicht vorwärts. Am Nachmittag wollte Timi nicht mehr fahren, aber raus konnten wir dank Regen auch nicht. Also machten wir es uns im Camper gemütlich. Emma durfte Filme anschauen. Mama, Papa und Timi schliefen eine Runde. Erst am späten Nachmittag ging es weiter bis nach Houhora Heads. Hier fanden wir den idyllisch gelegenen Wageners Campingplatz für 34 Nz$ pro Nacht. Brigitte kochte ein leckeres Abendessen und ging dann laufen. Emma, Timi und ich relaxten im Camper, bevor es dann in die Betten ging...

Day 14: Houhora Heads to Awanui 192 km

Nach dem Frühstück am Campingplatz fuhren wir gleich an den nächsten Strand. Es war ein Traum hier. A beautiful place :-) Wir genossen den Ausblick und hielten die Füße ins Wasser. Aber wir wollten weiter, bis an den nördlichsten Punkt :-)

Cape Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands:

Für die Maori ist Cape Reinga der Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre Reise in die spirituelle Heimat antreten. An der Westküste befindet sich der Ninety Mile Beach. Wir wanderten bei leichtem Regen zum Cape Reinga Lighthouse. Leider versperrte uns Nebel die Sicht auf den Ozean, wo die Tasmansee und Pazifik aufeinandertreffen. Nach der Wanderung gab es erstmal im Camper ein Mittagessen in Form von Käse, Wurst und Nudeln, bevor wir weiterfuhren...

Te Paki Sanddünen - so much fun:

Unser nächstes Ziel war nur ein paar Kilometer entfernt, die Te Paki Sanddünen, die sich über 7 Kilometer erstrecken. Leider regnete es wie die Sau und Brigitte blieb mit Timi im Camper. Aber Emma und ich gingen Barfuß zu den Dünen. wir stapften durch den Sand immer weiter hoch, bis wir einen Blick auf das Meer hatten. Es machte uns beiden viel Spaß im Sand. Wir waren naß bis auf die Unterhose, aber das machte uns nichts aus :-) Im Regen zogen wir uns dann aus, um den ganzen Sand wieder los zu werden... Unsere Fahrt führte uns dann noch einige Kilometer bis nach Awanui, wo wir uns einen Campingplatz für 45 Nz$ suchten, den Norfolk Motel & Campervan Park. Dieser war ok, aber vom Hocker riß er uns auch nicht. Ich ging dann später noch laufen. Ich ballerte 9 km in einer 3:49 Pace gen Sonnenuntergang :-)

Day 15: Awanui to Rawene 77 km

Wir machten nach dem Aufstehen unseren Camper Van wieder reisefertig. Das Wetter sah vielversprechend aus. Sonne und blauer Himmel :-) Das Frühstück verlegten wir in eine nahegelegene Bäckerei. Hier trafen wir eine Deutsche Familie mit einem gleichaltrigen Mädchen wie Emma. Immer wieder trafen wir Deutsche auf unserer Neuseelandreise. Vor allem auch viele mit kleinen Kindern. Wir unterhielten uns lange mit der Familie und die Kinder spielten zusammen. Später gingen wir Einkaufen und unsere Weiterreise startete erst nach Mittag :-)

Mit der Fähre ab Kohukohu:

Wir fuhren weiter in Richtung Süden bis zur kleinen Ortschaft Kohukohu. Das viktorianische Dorf mit seinen Kauri Gebäuden war einen Stopp wert. Wir schlenderten durch die Straßen und genossen ein Eis, bevor wir zur Fähre fuhren, die uns auf die andere Seite nach Kawene brachte.

Rawene Holiday Park:

In Rawene fanden wir einen gemütlichen Campingplatz mit traumhafter Aussicht. Brigitte ging zum Laufen, die Kinder und ich hauten uns eine Runde aufs Ohr. Später machten wir Rumpfstabi in der Sonne und sprangen in den Pool. Brigitte kochte uns leckeren Fisch mit Kartoffeln und dazu gab es eine Flasche Rotwein :-)

Day 16: Rawene to Pahi 163 km

Nach dem Frühstück bei herrlicher Aussicht auf das Meer konnte unsere Reise wieder weiter gehen. Wir fuhren in die kleine Ortschaft Opononi am Meer, wo Emma und ich am Strand sausten und Brigitte sich einen Kaffee gönnte.

Klippenwanderung bei Omapere:

Wieder ein paar Kilometer weiter fanden wir durch Zufall einen wunderschönen Klippenpfad mit Aussicht auf die Sanddünen von North Head. Die Wellen peitschten nur so durch das Wasser und waren mehrere Meter hoch. Eine Traumkulisse für herrliche Fotoshots...

Waipoua Forest - Tane Mahuta:

Nach einer abenteuerlichen und kurvenreichen Fahrt, erreichten wir den Parkplatz, von wo wir in den Urwald zur Tane Mahuta wanderten. Der Baum ist nach dem Waldgott der Maori benannt und ist 51,1 m hoch und hat einen Umfang von 13,8 m. Beim Parkplatz machten wir auf einer sonnigen Wiese Brotzeit und es gab einen Hotdog und leckeres Ginger Beer, wo Emma und Timi begeistert sind.

Pahi Beach Holiday Park:

Unser letztes Ziel für heute war die kleine Ortschaft Pahi und der Pahi Beach Holiday Park. Auch dieser Campingplatz bot eine herrliche Aussicht auf das Meer und war bestens ausgestattet. Wir wanderten eine kleine Runde, Emma spielte im Sand und ich ballerte eine knapp 13 km Runde in einer 4:30 er Pace bei 300 Höhenmetern. Am Abend aßen wir Salat und ließen den Tag bei einem Glas Wein ausklingen...

Day 17: Pahi to Clevedon 186 km

Die Sonne begrüßte uns heute in unserem Van. Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 10 Uhr los weiter südwärts. Wir fuhren vorbei an Auckland, wo wir eine herrliche Aussicht von Norden kommend auf die Stadt hatten. Zwischendurch machten wir mal wieder einen Großeinauf :-)

Am Strand von Maraetai:

Unser nächstes Ziel bei dem herrlichem Wetter, war der Strand von Maraetai. Wir wollten die Sonne ausnutzen und baden gehen. Wir fanden einen Spielplatz mit Muschelstrand. Emma und ich sprangen in die nicht ganz so warmen Fluten :-) Später legte ich noch eine 1,6 km Open Water Swim Einheit ein, bevor wir uns auf den Weiterweg machten.

Very Friendly People in New Zealand:

Weit wollten wir nicht mehr fahren, also entschieden wir uns für einen Parkplatz in einem Naturschutzgebiet, der kostenpflichtig ist und nur Toiletten zu bieten hat. Kurz vor Clevedon erreichten wir diesen Platz. Nur die Buchung gestaltete sich etwas schwierig. Über die Homepage schafften wir es nicht, also rief ich kurzerhand an. Nachdem ich zweimal weitervermittelt wurde und ich am verzweifeln war, sprach Brigitte mit einem Mountainbiker. Sie erklärte mir das wir eine Alternative hätten. So gab ich es der Dame am Telefon auch weiter. Der sportliche, schon etwas in die Jahre gekommene Mann bot uns eine Hütte auf seiner Farm an, umsonst. Bei uns in Deutschland wäre so etwas nicht möglich. Zuerst war ich skeptisch, wer gibt schon was umsonst her :-) Wir fuhren zu seiner Farm, wo er uns als erstes eine Flasche Wein schenkte und uns mit dem Quad sein riesiges Farmland zeigte. Mitten in der Einsamkeit, nach dem wir mit unserem Van auf holprigem Feldwegen dem Farmer auf seinem Quad gefolgt waren, stand dann eine coole Holzhütte, mit Betten. Wir unterhielten uns noch lange mit ihm und er gab uns viele Tipps für unsere Weiterreise in Neuseeland. Es stellte sich heraus, das er auch schon den Ironman New Zealand gefinished hatte und erst eine Woche vorher ein MTB, Lauf, Reit und Kanuevent organisiert hatte. Er verließ uns dann und Brigitte richtete etwas zu Essen her. Wir machten es uns bequem in der gemütlichen Hütte...

Day 18: Clevedon to Te Rerenga 160 km

Den Morgen fing ich gleich mit einem Trailrun auf der Farm an. Ich lief über die Wiesen bei herrlichem Sonnenaufgang. Auf der Veranda frühstückten wir gemütlich. Der Farmer kam mit dem Traktor auf einen Kaffee vorbei und wir bedankten uns nochmals recht herzlich, das wir übernachten durften. Am späten Vormittag waren wir dann wieder abreisebereit und weiter ging unser Neuseelandabenteuer...

Weiterfahrt zur Halbinsel Coromandel:

Unser nächstes Ziel war die Halbinsel Coromandel. Viele schwärmten von diesem Gebiet und es übertraf unsere Erwartungen :-) Unseren ersten Stopp machten wir an einer Passhöhe kurz vor der Ortschaft Coromandel. Hier machten wir Brotzeit bei einer traumhaften Aussicht. Es gibt nicht viel schönere Fleckchen Erde :-)

Driving Creek Railway bei Coromandel:

Die einzigartige Eisenbahn ist das Lebenswerk ihres Besitzers. 17 Jahre hat der verstorbene Töpfer Barry Brickell daran gebaut. Der nostalgische Bummelzug überwindet steile Hänge, rattert über vier Bockbrücken, durch Tunnel, viele Schleifen bis hin zu einem Aussichtsturm. Wir fuhren vorbei an Kunstwerken und durch aufgeforstete einheimische Bäume (17000 Jungbäume wurden gepflanzt). Die Zwerge waren begeistert von der einstündigen Fahrt (82 Nz$).

Whangapoua Holiday Park:

Da sich der Tag zu Ende neigte beschlossen wir den nächsten Campingplatz anzufahren. Unsere Wahl fiel auf den Whangapoua Holiday Park für 42 Nz$. Wir marschierten dann noch eine Runde und machten uns dann eine leckere Brotzeit, bevor wir uns im Camper verzogen.

Day 19: Te Rerenga to Hot Water Beach 75 km

Ich stand noch vor allen auf und schlich mich aus dem Camper. Klar wollte ich eine sportliche Einheit genießen. Ich lief eine Panoramastraße 5 km locker in die eine Richtung und etwas schneller zurück. Emma spielte schon mit ihrer neuen Freundin Nele am Spielplatz. Eine nette Familie aus Osnabrück mit ebenfalls einem Mädchen in Emmas und einem Bub in Timis Alter, standen mit ihrem Wohnwagen direkt neben uns. Nach dem Frühstück packten wir alles zusammen und Brigitte lief in Richtung Strand los. Ich unterhielt mich noch mit der Familie und packte dann die Kinder ins Auto. Die Osnabrücker wollten an den gleichen Strand, was natürlich Emma entgegen kam :-) 5 Kilometer entfernt gabelte ich Brigitte wieder auf und wir parkten unseren Van und wanderten einen abenteuerlichen Trail zum 1/2 Stunde entfernten New Chums Beach, der zu einem der schönsten Strände in Neuseeland gewählt wurde. Hier buddelten die Mädels im Sand und ich legte eine Open Water Schwimmeinheit ein. Das Schwimmen im Pazifik machte so richtig Spaß :-) Emma und Nele durften mich dann im Sand einbuddeln :-) Zurück mussten wir den gleichen Weg. Ich kraxelte noch einen Kletterpfad auf einen Aussichtsfelsen und holte die Anderen lauftechnisch wieder ein. Wir verabschiedeten uns von Nele und ihren Eltern, die gen Norden weiterfuhren...

Hot Water Beach Top 10 Holiday Park:

Wir fuhren dann weiter südlicher auf der Coromandel Halbinsel. Zwischendurch kaufte Brigitte im Supermarkt ein, während die Zwerg im Auto schliefen und ich ebenfalls etwas döste... Unser Ziel war der Hot Water Beach Top 10 Holiday Park. Die Lage ließ sich der Campingplatz bezahlen: 82 Nz$, aber er war es wert... Wir bauten den Camper um und räumten die Einkäufe auf. Dann kam der Grillmeister Winkl zum Einsatz und ich zauberte leckere Putensteaks mit Kartoffeln und Karotten. Dazu genossen wir ein Bierchen und die Kinder ein Ginger Beer :-)

Hot Water Beach:

Nach dem Essen marschierten wir dann los zum berühmten Hot Water Beach. Je zwei Stunden vor und nach der Ebbe hat man Zugang zu einem Strandabschnitt, wo heißes Wasser aus dem Sand sprudelt, wenn man ein Loch gräbt. Es ging schon ziemlich zu, aber wir hatten Glück und durften in eine fertige "Badewanne" steigen. Emma, Timi und ich genossen das heiße Wasser. Auch das war ein weiteres Abenteuer der Winkls in Neuseeland...

Day 20: Hot Water Beach to Waihi Beach 99 km

Am Morgen gab es heute ein leckeres Frühstück bei Sonne und blauem Himmel. Auch der obligatorische Besuch am Spielplatz durfte nicht fehlen. Unser nächstes Ziel war das kleine Küstenörtchen Whangamata, wo wir uns ein leckeres Eis und ein paar Andenken kauften.

Unser erster Doc Campingplatz am Waihi Beach:

Es gibt in Neuseeland auch viele kostenlose Doc bzw. Freedom Campingplätze. Diese sind ausgewiesen und die Stellplätze oft begrenzt. Voraussetzung ist ein Wohnmobil oder Camper Van mit der Bezeichnung Self Contained, d.h. man benötigt eine feste oder portabele Toilette. Unser Freedom Campingplatz am Waihi Beach hatte nur 4 Plätze zu bieten. Wir waren früh genug dran, um einen zu ergattern :-) Wir standen direkt am Strand und hörten in der Nacht das Meer rauschen. Eine öffentliche Toilette war nicht weit entfernt und der Spielplatz direkt daneben. Duschen gab es natürlich keine, aber wer brauch schon solch einen Luxus :-) Wir gingen gleich an den Strand und sprangen in die hohen Wellen. Emma und ich hatten viel Spaß wenn uns wieder eine Welle umriß. Ich versuchte auch eine Open Water Swim Einheit, was bei dem Wellengang eher ein Kampf ums Überleben war :-)

Abenteuerwanderung am Waihi Beach:

Nach einer Stärkung wanderten auf einem coolen Trail durch den Urwald. Wir fanden Kraxelbäume und herrliche Aussichtspunkte. Später machten wir es uns im Camper bequem :-)

Day 21: Waihi Beach to Matamata 135 km

Ich stand vor den Zwergen und Brigitte auf. Die Sonne begrüßte mich und die Trails zu einem Nachbarstrand hatten nichts zu lachen. Ich aber dann auch nicht mehr als ich stürzte und mir Blessuren am Rücken, Arme und Beine zuzog. Zum Glück waren es nur Schürfwunden und ich konnte weiterlaufen... Zurück beim Camper lief mir Emma schon entgegen. Dann machte sich Brigitte auf, die gleichen Trails, aber ohne Sturz zu erkunden. Ich wusch das Blut im Waschbecken der öffentlichen Toilette ab und putzte mit den Zwergen die Zähne. Zusammen machten wir den Camper wieder reisefertig. Brigitte ging nach dem Lauf noch Schwimmen und dann frühstückten wir gemütlich in der Sonne. Auch heute gab es noch eine Spielplatzeinheit :-)

Fahrt nach Matamata zum Opal Hot Springs Park:

Unser Ziel heute war der ca. 90 km entfernte Opal Hot Springs Holiday Park. Wir bekamen für 55 Nz$ einen Powered Side Platz. Nicht günstig, aber dafür war der Eintritt zu den heißen Quellen inklusive, was wir auch gleich nutzten. Da es ziemlich warm war (ca. 28 Grad) schwitzten wir in dem 30-39 Grad warmen Wasser. Da auch ein 25 m Becken dabei war legte ich ein 1 km Schwimmeinheit ein. In dem Chlorwasser brannten meine Verletzungen aber nur die Harten kommen in den Garten :-) Später aßen wir eine Kleinigkeit, bevor es zu den Filmkulissen "Hobbiton" ging...

Hobbiton - Lord of the Rings:

Für mich als Herr der Ringe Fan war natürlich ein Besuch von "Hobbiton" Pflicht. Ganz billig war es nicht. für 160 Nz$ hatte ich Karten für die 16:30 Uhr Tour reserviert. Mit einem Bus fuhren wir ins Auenland :-) Unser Guide, ein nette Frau erzählte auf lustige Art und Weise viel von den Herr der Ringe Filme und vom Hobbit. Wir marschierten vorbei an den Originalhäuschen der Hobbits, gingen über die Brücke, über die schon Gandalf fuhr, sahen den Platz wo Bilbo Beutelins Geburtstagsfeier stattfand und noch viele weitere, bekannte Schauplätze. Emma war begeistert und alles war bis ins kleinste Detail dargestellt. Zum Schluß gingen wir noch in das Wirtshaus "The Green Dragon Inn", was auch im Film vorkommt. Wir bekamen ein leckeres Ginger Beer. Timi ist da restlos begeistert von dem süßen Getränk :-) Nach knapp über 2 Stunden wurden wir wieder vom Bus abgeholt und wir fuhren die 22 km zurück zum Campingplatz wo ich noch eine Abendschwimmeinheit im 25 m Pool einlegte, nachdem die Kinder im Bett waren...

Day 22: Matamata to Rotorua 105 km

Und wieder erwartete uns ein Traumtag voll Sonnenschein. Nach dem Frühstück gingen wir noch in den Hot Pools schwimmen, bevor wir die Weiterreise antraten.

Wanderung um den Blue Lake bei Rotorua:

Wir fuhren weiter nach Rotorua, das für Extrem und Outdoorsport bekannt ist. Am Blue Lake starteten wir unsere Wanderung um den See. Der See glänzt türkisblau und liegt in einem vor 2000 Jahren geformten Vulkankrater. Wir wanderten vorbei an riesigen aus Kalifornien eingeführten Redwoodbäumen und vielen Palmen. Teilweise kämpften wir uns durch dschungelartige Trails. Immer wieder liefen wir um die Wette. Emma gewann immer. Ich hatte aber auch Timi in der Kraxe am Rücken, den es ganz schön durchschüttelte. Was dem Zwerg natürlich super gefiel. Später badeten wir noch im Blue Lake und ich legte auch noch eine Schwimmeinheit ein. Unser Ziel, war der Rotorua Family Holiday Park, natürlich mit Spielplatz, was ja für Emma Voraussetzung war :-) Am Abend bruzelten wir uns noch Putensteaks, Kartoffeln und Gemüse. Schnell mussten wir dann bei Anbruch der Dunkelheit im Camper verschwinden, da die Mücken und kleine Fliegen aktiv wurden...

Day 23: Rotorua to Turangi 138 km

Nach einem schnellen Frühstück und Campervan einräumen im Rekordtempo fuhren wir in ebenfalls Rekordgeschwindigkeit bis zum Wai-O-Tapu Thermal Wonderland.

Wai-O-Tapu Thermal Wonderland:

Um kurz vor 10 waren wir bei dem Nationalpark um um viertel nach 10 den Ausbruch des Geysirs Lady Knox zu beobachten. 20 Meter schoss dieser das heiße Wasser in die Luft. Wir wanderten dann noch durch das geothermische Gebiet. Vorbei am Champagne Pool und faszinierende Mineralterrassen. Emma war begeistert von dieser Mondlandschaft.

Huka Falls:

Kurz hielten wir an den Huka Falls, da aber die Zwerge schliefen fuhren wir zu unserem nächsten Ziel nur ein paar Kilometer weiter.

Spa Thermal Park:

Kurz vor dem Lake Taupo gibt es den Spa Park Hot Spring, wo das heiße Thermalwasser des Otumuheke und das kühle Wasser des Waikato aufeinandertreffen. Hier bilden sich heiße, kostenlose Whirlpools. Wir wanderten bis zu der Stelle, wo sich schon einige Besucher im Wasser tummelten. Im Schatten gab es zuerst ein Picknick, bevor wir uns ins heiße Wasser setzten. Hier trafen wir die deutsche Profitriathletin und 4 fache Ironmangewinnerin Kristin Möller, die beim Ironman New Zealand vor 2 Tagen den 7. Platz ergattert hatte.

Essen am Abend:

Unser letztes Ziel war der Turanagi Kiwi Holiday Park. Hier bauten wir zuerst den Camper zum Schlafen um, duschten und gingen dann zum Einkaufen. Danach gingen wir in ein Restaurant zum Burgeressen...

Day 24: Turangi to Whanganui 180 km

Heute war es ganz schön huschig in der Früh, aber in der Sonne war das Frühstücken ganz angenehm. Wir brachen gegen 10 Uhr in Richtung Tongario Nationalpark auf.

Ballern zum Mount Ngauruhoe 2287 m:

Um zum Wanderparkplatz zu kommen mussten wir 6 km unbefestigte Straße fahren, was eigentlich mit unserem Camper Van nicht erlaubt ist :-) 4 Stunden durften wir parken. Sollte kein Problem sein, da ich die 6-8 Stunden Tour lauftechnisch weit unter 3 Stunden schaffen wollte. Ich lief in Minimalstausrüstung los. Brigitte wollte mit den Kindern in meine Richtung wandern. Bis zum Mangatepopo Saddle durch die herrliche Mondlandschaft benötigte ich 42 min. Ein Schild wies darauf hin, die richtige Ausrüstung mitzuführen, Wasser, gute Kleidung, Regenjacke, Nahrung, Wanderschuhe und Kondition. Das einzige was ich dabei hatte, war Kondition :-) Ab dem Sattel führte der Tongario Crossing Weg weiter. Ich aber stieg in Richtung Südflanke auf. Es gab keinen gekennzeichneten Weg. Weiter oben kämpften sich einige Wanderer durch die losen Geröllfelder. Laufen war für mich jetzt auch nicht mehr drin, aber ich war trotzdem schnell im Klettern und holte Einen nach dem Anderen ein. Teilweise war die ganze Tour etwas grenzwertig, weil immer wieder Steine losgetreten wurden. Nach knapp über 1 Stunden 30 Minuten, 8 Kilometern und 1300 Höhenmetern stand ich dann mit einem Franzosen am Kraterrand des Schicksalsberges in Mordor von Herr der Ringe. Wir hatten eine traumhafte Aussicht über den gesamten Nationalpark. Ich kam mir vor wie Frodo, der den Ring in die heiße Lava schmiss :-) Ich suchte mir einen nicht ganz idealen Weg für den Abstieg. Sehr steil und nur Geröll. Auch ein kleiner, leider blutiger Sturz durfte auch nicht fehlen... Nach insgesamt 2h 30 min und 15 Kilometern holte ich meine Wandermäuse ein, die wieder auf dem Rückweg ihrer kleinen Wanderung waren. Ich lief dann zusammen mit Emma zurück zum Parkplatz. Brigitte trug diesmal Timi in der Kraxn. Alles Training sind meine Worte :-)

Unser Ziel in Whanganui - Freedom Campingplatz:

Wir hatten noch knapp 2 Stunden bis zu unserem heutigem Ziel, Whanganui. Wir fuhren durch eine herrliche Landschaft mit Bergen, Weiden, Kühen und Schafen. In dem Örtchen suchten wir einen kostenlosen Freedom Campingplatz. Hier bekammen wir noch eine freie Stelle. Öffentliche Toiletten und ein Spielplatz waren vorhanden. Klar wäre eine Dusche nach meiner heutigen Laufeinheit nicht schlecht gewesen, aber man kann nicht alles haben :-) Wir aßen gemütlich zu Abend in der Sonne und marschierten noch zum riesigen Spielplatz...

Day 25: Whanganui to Paekakariki 156 km

Brigitte ging am Morgen schon fleißig laufen und besichtigte die Whanganui. Wir Schlafmützen kuschelten noch im Camper Van. Später gingen wir in ein Cafe zum Frühstücken und kauften noch Obst. Dann fuhren wir weiter gen Süden. Einen Zwischenstopp machten wir natürlich bei einem riesigen Spielplatz. Auch eine kleine Brotzeit durfte nicht fehlen. Weiter ging es am Nachmittag bis ca. 40 km vor Wellington in ein kleines Örtchen mit dem ungewöhnlichen Namen Paekakariki :-) Hier blieben wir im Holiday Park. Leider fing es zu Regnen an und unser Strandbesuch fiel ziemlich kurz aus. Dafür grillten wir Putensteaks und Gemüse :-)

Day 26: Bis kurz vor Wellington 14 km

Leider stellten wir am Morgen fest das es regnete. Wir kuschelten lieber noch eine Weile in unseren Betten, bevor wir im Camper frühstückten. Spät am Vormittag fuhren wir dann doch in Richtung Wellington los. Weit hatten wir nicht, da wir in 14 km Entferung einen Freedom Campingplatz ins Auge gefasst hatten. Beim kostenlosen Ngatitoa Domain parkten wir unseren Camper und marschierten zum nahegelegenen Bahnhof, wo wir den Zug nach Wellington nahmen.

Wellington Sightseeing:

Nach ca. einer halben Stunde Fahrt erreichten wir die Hauptstadt Neuseelands, Wellington, die an der Cookstraße und am südlichsten Ende der Nordinsel liegt. Das Wetter war inzwischen sonnig und etwas windig. Ideal für eine Stadtbesichtigung. Wir marschierten vorbei am Parlament und weiter an der Uferpromenade entlang. Auch einen schönen Spielplatz fanden wir für Emma und Timi. Im Anschluss gab es noch ein leckeres Eis :-)

Te Papa Museum:

Das kostenlose Museum war auch für die Kleinen interessant, da es auch einige Spielecken zu bieten hatte. Wir schlenderten durch die verschiedenen Räume, wo uns die Weltkriege, die Maori und die Entstehung Neuseelands nähergebracht wurde.

Mount Victoria 196 m:

Nach dem Museumsbesuch wanderten wir auf den Aussichtsberg von Wellington, den Mount Victoria mit seinen 196 m. Emma und ich stiegen einen steilen MTB Weg nach oben, während Brigitte mit Timi in der Kraxn den Normalweg hoch kämpften. Vom Gipfel hatten wir eine traumhafte Aussicht auf Wellington und die Cookstraße...

Abendessen und zurück zum Campingplatz:

Auf dem kürzesten Weg stiegen wir wieder ab und gingen zu einem Italiener. Es gab leckere Pizza und einen Wein für Brigitte und ein Bierchen für mich. Mit dem Zug fuhren wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit zurück zu unserem Freedom Campingplatz wo ein ziemlicher Sturm wehte. Schnell verzogen wir uns im Camper :-) Nur Emma und ich besuchten noch die naheliegende Toilette und den Spielplatz zum Nachtrutschen...

Day 27: Bis zur Fähre in Wellington 32 km

Es regnete am Morgen in Strömen, was aber Brigitte und mich nicht von einem Morgenlauf abhielt. Zuerst lief ich eine 8 km Runde am Strand entlang und dann Brigitte. Später gingen wir noch einkaufen und fuhren dann zum Karori Swimming Pool in Wellington. Das Bad war fast leer und es gab Warmwasserbecken für Kinder und einige 25 m Bahnen. Ich ballerte gleich 3 km durch das Wasser. Dann spielte ich mit den Zwergen im Warmwasserpool und Brigitte pflügte durchs Wasser. Später am Nachmittag fuhren wir zur Interislander Fähranlegestelle in Wellington. Die Überfahrt zur Südinsel über die Cook Passage dauert 3 1/2 Stunden und kostete 255 Nz$. Nachdem wir unser Auto auf der Fähre geparkt hatten, gingen wir zum Deck 8, wo es auch einen kleinen Kinderbereich gab. Es regnete noch immer und die See war ziemlich stürmisch. Emma und ich gingen eine Runde nach draußen und kauften dann Kaba, Kaffee und für mich ein Bierchen. Als wir zurück bei Timi und Brigitte waren schaukelte die Fähre schon extrem, dank dem starken Wellengang. Die Cookstraße auf der wir fuhren, ist die Meerenge zwischen den Hauptinseln Neuseelands. Sie ist nach dem Seefahrer Kapitän James Cook benannt und zählt zu den stürmischen Meeresstraßen der Welt. Dies sollten wir am eigenen Leib erfahren. Immer stärker wurde der Wellengang und man konnte fast nicht mehr gehen, ohne sich festzuhalten. Timi war zuerst gut drauf, aber dann erwischte ihn die Seekrankheit und er kotzte mich von oben bis unten voll :-) Auch Brigitte ging es, wie vielen anderen immer schlechter. An den Toiletten wurde angestanden und die Kotztüten gingen fast aus. Kurzzeitig hatte ich auch Schweißausbrüche und mir wurde etwas schlecht, aber dank dem Bierchen fing ich mich wieder :-) Emma war die "härteste Sau", ihr machte das Ganze gar nichts aus und schaute Cartoons im Kinderbereich :-) Erst als wir in die Passage zwischen Cape Teawhiti und Arapawa Island einfuhren wurde die See ruhiger und alle erholten sich wieder. Timi der lange schlief war wieder topfit und sauste krabbelnd durchs Schiff. Da wir erst um halb 9 Abend von Board gingen, suchten wir uns einen öffentlichen Parkplatz in Picton, wo wir illegal die Nacht verbrachten. Overnight Camping war ausdrücklich nicht erlaubt, aber keiner kam und um uns zu vertreiben :-)

Hier gehts zu den Tagen 28 bis 46 auf der Südinsel