Fahrt nach Italien:

Donnerstag Vormittag fuhren mein Kumpel Lenker und ich los Richtung Süden. Über die A3 nach Passau, durch Österreich (Tauerntunnel) über Villach nach italien an Udine vorbei, weiter nach Lido de Jesolo. Bei Abfahrt in Schwarzach regnete es - bei Ankunft in Jesolo, 6 Stunden später, war herrlichster Sonnenschein. Wir suchten unser Hotel, das 3 Sterne "Hotel London". Es war einfach gehalten, aber sauber und für 2 Übernachtungen ganz ok. Es kostete 35 Euro pro Nacht, pro Person mit Frühstück. Am Nachmittag erkundeten wir die Hauptstraße von Jesolo. Nur um diese Jahreszeit war einfach so gut wie gar nichts los. Viele Geschäfte hatten geschlossen und auch am Strand war nichts geboten. Wir joggten den Strand entlang und am Abend gingen wir noch zum Pizzaessen und in eine Bar.
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Tauerntunnel

Hotel London in Lido de Jesolo Lenker am Strand von Jesolo

Venedig:

Freitag: Zuesrst gab es Frühstück im Hotel und dann fuhren wir mit dem Auto nach Punta Sabbioni. Von dort ging eine Fähre nach Venedig. 12 Stunden lang konnten wir für 12 Euro die Linienboote (vaporetti) benutzen. In nicht ganz einer halben Stunde erreichten wir Venedig in der Nähe des Markusplatzes. Wir hatten das herrlichste Wetter. Wir marschierten am Ufer entlang, vorbei an der Seufzerbrücke. Hier wurden die Gefangen vom Gerichtssaal in den neuen Kerker geführt. Kurz danach erreichten wir dann den brühmten Markusplatz (Piazza San Marco). Hier ging es zu wie im Taubenschlag, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine ganze Menge Touristen waren unterwegs, aber auch tausende Tauben ließen sich füttern.
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Mit dem Schiff nach Venedig

Die Seufzerbrücke Basilica di San Marco

Stadtrundgang:

Wir überquerten zuerst den Markusplatz und bestaunten den Palazzo Ducale, die Basilicadi San Marco und den Campanile. Am Ende des Platzes ging es dann in kleine Gassen. Immer wieder überquerten wir die berühmten Wasserstraßen mit ihren Gondeln. Wir gingen nach Westen bis zum Canale Grande. An der Brücke d. Accademia machten wir kehrt. Vorbei am Francesco Morosini Monument ging es dann nach Norden und von hier aus nach Osten am Canale Grande entlang bis zur Rialto Brücke. Überall in den Gassen strömten die Touristen. Wir überquerten die Rialto Brücke und kamen in den Ortsteil San Polo. Gestärkt nach einem gutem Mittagessen ging es weiter durch die venezianischen Gassen in den Ortsteil Dorsoduro. Wir gingen bis zum Südufer und von da aus bis zur Kirche Maria Della Salute.


Campanile di San Marco


O Sole Mio Rialto Brücke

Canale Grande:

An der Kirche Maria Della Salute stiegen wir in ein Wassertaxi. Auf dem Canale Grande ging es dann bis zur Rialtobrücke und dann nach Westen. Wir umrundeten Venedig, bis wir wieder den Markusplatz erreichten. Da es jetzt schon Spätnachmittag war, ging es nicht mehr ganz so zu, wie Vormittags. Wir konnten relativ schnell die Kirche San Marco besichtigen. Wir konnten nach oben steigen bis zu den Bronzepferden. Im Freien standen Nachbauten, aber im Inneren konnte man die Orginale begutachten. Diese stammten vermutlich aus dem antikem Rom.


Seitengasse

Tauben auf dem Markusplatz Blick über den Markusplatz Richtung Hafen

Campanile di San Marco:

Dannach fuhren wir mit dem Lift den Campanile di San Marco hoch bis in den Glockenturm. Das 100 m hohe Wahrzeichen stammte aus dem 10. Jahrhundert, stürzte aber 1902 ein. Wurde aber aus dem gleichem Material wieder neu errichtet. Wir hatten einen herrlichen Ausblick über ganz Venedig. Sehr zu empfehlen, da man sich hier gut orientieren kann. Wieder unten angelangt, gab es noch ein venezianisches Eis und wir mußten wieder mit dem Schiff nach Punta Sabbioni zurück fahren.


Gondel in Venedig

Blick zur Maria Della Salute Ozeandampfer

Maltatal:

Samstag: Schon früh ging es heute raus aus den Federn. Nach dem Frühstück fuhren wir los wieder an Udine vorbei, weiter nach Österreich - Villach und dann in das Maltatal:
Um 12 Uhr begann bei den imposanten "Malteiner Wasserspielen" die Erlebnisfahrt durch das Tal der Wasserfälle auf der 14,4 km langen Malta-Hochalm Straße.
Die Mautgebühren betrugen 15 Euro. Die kühn angelegte Strecke führte durch aus dem Fels gehauene Tunnel und einige Kehren zur Kölnbrein-Staumauer auf 1.902 m.


Malteiner Wasserspiele

Die Kölnbrein-Staumauer Blick zur Staumauer

Kölnbrein Staumauer:

Elegant spannt sich die Staumauer zwischen die Flanken des Gebirges. Österreichs höchste doppelt gekrümmte Staumauer hat gewaltige Dimensionen: Höhe: 200 m, Länge: 626 m, max. Breite: 41 m.
Wir aßen zuerst zu Mittag im Bergrestaurant Malta. Später wanderten wir los am Ostufer des Stausees. Dieser führte im Moment leider kein Wasser, da es erst vor ein paar Wochen abgelassen wurde und nun wieder langsam am Steigen war. Wegen Lawinengefahr war die Wanderstrecke gesperrt, aber trotzdem marschierten wir in Richtung Osnabrücker Hütte.


Auf der Staumauer

Wo drückt der Schuh? Eine herrliche Aussicht auf ein paar Dreitausender.

Heimfahrt:

Nach ca. 2 Stunden in Mitten einer herrlichen Gebirgskulisse, erreichten wir die Osnabrücker Hütte. Wir machten kurz vorher wieder kehrt, da wir doch noch eine ganze Strecke nach Hause zu fahren hatten. Wieder zurück am Parkplatz machte ich noch ein paar Fotos von dieser wunderbaren Landschaft und nun ging es wieder nach Hause.
Um 10 Uhr Abends kamen wir dann wieder in Schwarzach an.
http://www.maltatal.com/


Lenker im Schnee

Unser Wanderweg! Berghotel Malta

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