Statdbesichtigung Malaga:

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Stierkampfarena

 

Am zweiten Tag schliefen wir zuerst einmal bis 8 Uhr. Leider regnete es in Strömen. Dies lies uns aber nicht abschrecken und wir zogen unser Regenjacken an. Los ging es zur Stadtbesichtigung. Zuerst gingen wir Richtung Hafen, vorbei am klassizistischem Zollhaus Aduana. Durch einen Park erreichten wir die Plaza Marina. Hier frühstückten wir zuerst in einem Cafè und lasen den Reiseführer über Malaga: Málaga ist nach Sevilla die zweitgrößte Stadt in Andalusien, Hauptstadt der Provinz Málaga und die sechstgrößte Stadt Spaniens. Wir gingen dann weiter zur Kathedrale. Die Kathedrale Catedral de la Encarnación, die von den christlichen Eroberern ab 1528 über der Großmoschee erbaut wurde, liegt nahe dem Hafen in der Innenstadt. Sie wird auch La Manquita (‚die Einarmige‘) genannt, da der zweite Turm aus Geldmangel nie vollendet wurde. Vorbei am Teatro Romano gingen wir zur Kirche Iglesia de Santiago, wo in der Nähe auch das Geburtshaus von Pablo Picasso steht.

Das Zollhaus Brigitte im Regen Die Kathedrale

Geschichte von Malaga:
Málaga wurde ca. im 8. Jahrhundert vor Christus von den seefahrenden Phöniziern gegründet, die die Stadt „Malaka“, nach malak = ‚salzen der Fische‘, nannten. Es war lange Zeit unter der Herrschaft Karthagos, aber letztlich waren es die Römer, die aus Málaga eine Stadt machten. 571 wurde die Stadt von dem westgotischen König Leovigildo besetzt. Die Mauren eroberten Málaga 711. Nach der Eroberung durch die Katholischen Könige im Zuge der Reconquista am 18. August 1487 begannen die „Reformen“, um die Stadt in eine neue christliche Ansiedlung zu verwandeln. Während des Spanischen Bürgerkriegs fand 1937 die Schlacht von Málaga statt. Dabei kam es zum Massaker von Málaga, bei dem bis zu 10.000 Menschen starben.

Wir gingen dann mit Blick auf die Festung Alcazaba wieder zurück ins Hotel, wo wir uns duschten und dann auscheckten. Die Alcazaba von Málaga, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, wurde auf den Resten einer phönizischen Palastanlage für die maurischen Könige von Granada errichtet und im 14. Jahrhundert weiter ausgebaut. Eine Doppelmauer schuf ursprünglich die Verbindung zwischen dem Palastbereich der Alcazaba und der oberhalb der Festung bestehenden Burganlage des Castillo de Gibralfaro. Am Fuße der Alcazaba befinden sich die Ruinen eines aus der Zeit des Römischen Reiches stammenden Amphitheaters, die teilweise besichtigt werden können.

Wasserfall Teatro Romano Alcazaba

Gibraltar:

Kurz vor Mittag reichte uns der Regen in Malaga und wir machten uns auf den Weg nach Gibraltar. Das Wetter wurde besser und später kam sogar die Sonne raus. Nach ca. 1 Stunde erreichten wir Gibraltar. Wir fuhren mit dem Auto in die englische Kolonie bis zum Parkplatz der Seilbahn auf den Felsen. Gibraltar ist ein britisches Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel. Es steht unter der Souveränität des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, die von Spanien nie anerkannt wurde. Gibraltar liegt an der Nordseite der Meerenge Straße von Gibraltar, an der Europa und Afrika am dichtesten beieinander liegen. Das Territorium umfasst eine Landfläche von 6,5 km2, wobei die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien nur 1,2 Kilometer lang ist. Die Straße von Gibraltar ist 14 bis 44 km breit und etwa 60 km lang. Sie erreicht eine Tiefe von 300 m bis 900 m unter dem Meeresspiegel.
>>> Hier gibts mehr Informationen über Gibraltar

The Rock - Der Felsen Und der Fahrer Seilbahn

Mit der Seilbahn fuhren wir auf den Felsen. Bezahlen konnten wir in Euro, obwohl Englische Pfund das Zahlungsmittel ist.
Sehenswürdigkeiten:
Der Fels von Gibraltar mit dessen Aussichtspunkten. Die Affen: Die Herkunft dieser Tiere ist nicht genau geklärt, wahrscheinlich wurden sie irgendwann aus Marokko von Menschen eingeführt. Allerdings waren Berberaffen früher auch in Süd- und Mitteleuropa heimisch, die Affen von Gibraltar könnten also auch von europäischen Vorfahren abstammen. Eine Legende besagt, dass die britische Herrschaft in Gibraltar beendet sei, sobald der letzte Affe den Felsen verlassen hätte. Hintergrund dieser Legende ist eine Geschichte aus der Zeit der Belagerung Gibraltars von 1779 bis 1783 (während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges): Damals sollen die Engländer von den Tieren vor einem Nachtangriff der Spanier und Franzosen gewarnt worden sein.

Blick auf die Meerenge Man unterhält sich Eine kleine Diskussion :-)

Der britische Premierminister Winston Churchill ließ Berberaffen aus Marokko importieren, um den vermutlich wegen Inzucht kränkelnden Affenstamm wieder zu stärken, und hatte damit Erfolg. Die Tropfsteinhöhle St. Michael's Cave. Die Gorham-Höhle mit Neandertaler-Funden. Die in den Felsen geschlagenen Verteidigungsanlagen der Belagerung von 1779–1783 (Great Siege Tunnels). Die Tunnelanlage und Geschützstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg. Die „Main Street“ zum Einkauf weitgehend steuerfreien Alkohols und preisgünstiger Tabakwaren. Im Süden der Stadt liegt der kleine Trafalgar-Friedhof der bei der Schlacht von Trafalgar verwundeten britischen Matrosen, die in den folgenden Wochen und Monaten im Lazarett von Gilbraltar verstarben. An der Südspitze des Felsens, dem Europa Point, stehen der 1841 eröffnete Leuchtturm von Gibraltar (Gibraltar Trinity Lighthouse) und eine Moschee. Die Südspitze der iberischen Halbinsel befindet sich allerdings nicht hier, sondern rund 25 km südwestlich. In den 1990er Jahren wurde mit der Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee eine der größten Moscheen in einem nichtislamischen Land errichtet.

Ein neuer Freund Herrliche Aussicht Die Affen lassen sich nicht stören

Wir konnten auf dem Felsen ein paar Meter spazieren. Die Affen sind die Hauptattraktion. Wir konnten uns mit ein paar von den Jungs anfreunden :-)
Wir gingen bis zur Tropfsteinhöhle, die wir aber aus zeitlichen Gründen nicht besichtigten. Die Aussicht war herrlich und langsam kam immer mehr die Sonne heraus. Wir hatten einen klasse Blick auf Marokko. Am Nachmittag verließen wir wieder den Felsen mit der Seilbahn und machten uns wieder auf den Weg Richtung Granada.

Ein Berberaffe Brigitte in der Sonne Ihr habts schön...
Blick auf die Bucht Englischer Palast Im Hintergrund der Fels

Weiterfahrt über Ronda nach Granada:

Wir brauchten ca. 2 1/2 Stunden von Gibraltar, bis wir über Passstraßen, wo es sogar ein wenig schneite, am Spätnachmittag Ronda erreichten. Wir fanden einen zentralen Parkplatz und starteten mit der Stadtbesichtigung. Leider fing es schon leicht zu regnen an. Ronda ist eine Kleinstadt in der andalusischen Provinz Málaga (Spanien), auf einer Höhe von 723 m über dem Meeresspiegel in einer als Serranía de Ronda bekannten Berglandschaft gelegen, zu der auch die Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves gehören. Die Stadt liegt rund 113 km westlich der Provinzhauptstadt Málaga und 50 km nördlich der Costa del Sol.
>>> Hier gelangt ihr zu weiteren Informationen über Ronda

Regenbogen Santa Maria Mayor Brigitte informiert sich

Die Mehrzahl der historisch bedeutenden Bauwerke befinden sich in der Altstadt, der „Ciudad Vieja“, meist kurz La Ciudad genannt, die mit ihrer Mischung aus nordafrikanischen und spanischen Traditionen als Ganzes ein sehenswertes Beispiel für die Architektur und Stadtentwicklung vieler andalusischer Städte ist.Die meisten Bauten aus der Zeit der maurischen Herrschaft wurden nach der Eroberung durch die katholischen Spanier zerstört. Noch heute zu sehen sind die Baños Arabes („Arabische Bäder“), die Brücke Puente Viejo („Alte Brücke“), zwei Paläste, die Casa del Gigante und der Palacio de Mondragón (mit dem Stadtmuseum, „Museo Municipal“, schön erhaltenen Innenhöfen und einem Garten in maurischem Stil), und einige kleinere Gebäude, wie das frühere Minarett Alminar de San Sebastián.

Ich bin auf dem Bild Herrliche Landschaft Blick über die Stadtmauern

In der Casa del Rey Moro, dem „Haus des Maurenkönigs“, kann man über in den Fels geschlagene Treppen - La Mina - bis hinunter in den Tajo de Ronda steigen. Kloster und Kirche Colegiata de Santa María la Mayor an der Plaza Duquesa de Parcent wurden Ende des 15. Jahrhunderts unter König Ferdinand II. („Fernando el Católico“) an Stelle der früheren großen Moschee der Stadt erbaut. Von der ursprünglichen Bausubstanz sind noch der Mihrab mit arabischen Inschriften und ein Teil des, in einen Glockenturm umgewandelten, Minaretts zu sehen. Im Inneren der Gebäude finden sich Merkmale aus Gotik und Renaissance. Südöstlich des Platzes stehen am Abhang des Berges noch einige Reste der alten Stadtmauer.
Wir schlenderten durch die Gassen und waren ganz fasziniert von der Brücke und der Schlucht. Vorbei an der Stierkampfareana ging es wieder zurück zum Auto. Wir hatten noch ca. 3 Stunden zu fahren bis wir dann um 22 Uhr Granada und unser 4 Sterne Hotel Andalucia Center erreichten. Wir gingen noch kurz zum Essen, bevor wir uns niederlegten.

Impressionen aus Ronda:

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